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Kennen gelernt
habe ich den Buck vor über zehn Jahren im Kindergottesdienst. Was
dann eigentlich auch sehr bezeichnend für unsere Freundschaft war,
die sich durch die Kreuzkirche in Hüls durch dekliniert hat. Wir
gingen gemeinsam in den Treff am Freitag, nach Panama und in den
Bistrotreff.
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Appel
(links) und Georg im Bistrotreff.
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Fuhren gemeinsam
auf Freizeiten, kamen meistens zeitgleich zurück. Wir feierten viele
Feste, und häufig uns selbst. Wir lernten die hohe Kunst des zersägen
von Jungfrauen, was letztendlich am Mangel dieser scheiterte und
zockten häufig bis zum Morgen. Scherzten über einander und philosophierten
bis tief in die Nacht. Vieles verbindet uns.
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Buck
in Irland mit Appel, Tim und ?
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Beide gehen
wir bei Wörtern wie "Clique" oder "bester Freund" an die Decke.
Oft ärgerte ich mich über seine Unpünktlichkeit. Vor allem dann,
wenn ich ihn vergebens irgendwo hin organisiert hatte. Aber in seiner
Unpünktlichkeit ist er wohl einer der zuverlässigsten Menschen die
ich kennen lernen durfte.
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Appel,
Tim und Buck auf irgendeiner Freizeit. |
Ja, verlassen
kann man sich auf ihn, ganz gleich wann ich bei ihm ankam. Er war
da. Immer! Etwas, was ich ihm bis heute nicht danke konnte.
Charakterisieren
kann ich den Buck nur schwer. Stunden um Stunden kann ich
Geschichten erzählen, die wir gemeinsam erlebt haben. Unvergessen
bleibt ein Teller Käse, den er auf den Boden der Kreuzkirche
geworfen hat. Jedes gemeinsame Lachen bietet mit Sicherheit
mehr, als ich auch nur im Ansatz in Buchstaben auszudrücken
vermag.
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Wir lernten
den andren kennen und mit ihm zu streiten. Denn dies war uns nie
zu müßig. Einem guten Streitgespräch gingen wir nie aus dem Weg.
Und doch lernten wir aufeinander zu hören. Und wenn wir oft nicht
unterschiedlicher hätten sein können, so waren wir einander doch
auch immer ein Gewissen. Und war mir Buck ein Gutes Gewissen, dann
war er vor allem aber auch ein gutes "schlechtes Gewissen". So habe
ich viele prägende Erfahrungen gemeinsam mit dem Buck gemacht und
wer weiß, wenn er nicht währ, so würde ich wahrscheinlich nicht
Theologie studieren.
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Schnappschuß
aus alten Zeiten ... |
Und
auch wenn sein Studiengang um einiges profaner ist, so wird
er wohl doch seinen Idealismus nicht verlieren. Und wer
weiß, vielleicht programmiert er eines Tages doch noch für
die Landeskirche. Und eins möchte ich Dir Buck noch mit
auf den Weg geben. Bleib Dir treu, bleib ab und zu mal stehen
und nimm Dir Zeit für Dich, in der Dir überlegst was Du
möchtest. Und wenn es nach vorne nicht mehr geht, dann dreh
Dich um, ich werde hinter Dir stehen
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