Heike über Buck

Eigentlich habe ich immer gedacht, dass ich den Buck seit der 1.Klasse kennen würde, doch vor einigen Tagen habe ich ein Photo aus meiner Kindergartenzeit gefunden und was habe ich da doch gestaunt: da schaut mir doch tatsächlich auch der Buck entgegen. Ich kenne den Buck also nicht erst seit 14 Jahren (was ja auch schon eine recht lange Zeit ist), sondern wir waren auch schon zusammen im Kindergarten.

Buck im Kindergarten
(3. von links(?)).

Damals kannten wir uns aber wahrscheinlich noch nicht wirklich. Richtig kennen gelernt haben wir uns dann wohl erst, als wir zusammen eingeschult wurden. Da der Buck und ich auf der einen Seite gemeinsam erst die Grundschule und später erstmal als einzige Hülser das Luise-von-Duesberg Gymnasium besucht und auf der anderen Seite an einigen Aktivitäten der Kirche zusammen teilgenommen haben, haben wir schon das ein oder andere zusammen erlebt. Ich habe mit Hilfe meiner Mutter ein Photo von einem Klassenfest in der Grundschule (bei Berg auf dem Bauernhof) ausgegraben, auf dem man den Buck unschwer erkennen wird.

 

Foto von Silvester 2000: Helga, Buck und Heike beim Raclette-Essen

Die anderen stammen von Geburtstagen und der letzten gemeinsamen Sylvesterfeier bei der Ina. In Urlaub bin ich mit dem Buck glaube ich erst einmal gefahren, abgesehen von den Klassenfahrten natürlich, und zwar handelte es sich da um die Jugendfreizeit nach Irland 1998, die für ihn durch einen Sturz vom Berg leider früher als geplant endete.

Buck in Irland mit Appel, Tim und ?

Dass wir auch gemeinsam im letzten Jahr Abitur gemacht haben, erwähne ich nur nebenbei , aber der Vollständigkeit halber. Aber auch an zahlreichen kirchlichen Aktivitäten haben wir teilgenommen: Da wäre z.B. der letzte Kirchentag in Stuttgart zu nennen. Dort hat er allerdings die meiste Zeit mit dem Appel verbracht. Desweiteren gehörten wir gemeinsam dem etwas klein geratenen JuGo-Vorbereitungskreis der Kreuzkirche und dem ebenfalls im dieser Kirche stattfindenden Bistro-Treff an, mit dem wir einige schöne Aktivitäten und Ausflüge wie z.B. Paddeltour, Hippi-Abend und Weihnachtsfeiern unternommen haben.

 

Der Bistrtreff-Hippie-Abend: Martin, Buck und Gunnar

Und auch der Jugendbibelkreis hat von seinen Kommentaren zu welchen Themen auch immer profitiert. Wenn ich Bucks Charakterzüge beschreiben soll, so fällt mir als erstes tollpatschig und vergesslich ein. Auf Buck passt der Satz: "Wenn der Kopf nicht angewachsen wäre, würde er ihn auch noch vergesssen!" wie der Pott zum Deckel. Zum Thema Tollpatschigkeit können vor allem seine Mitschüler einiges erzählen. So hat er sich beispielsweise bei dem Versuch, sich nach dem Sport ein Hose anzuziehen, das Handgelenk gebrochen, weil er mit dem Fuß in seiner Sportkleidung hängenblieb. Das ist allerdings auch mit eine Folge seiner Ungelenkigkeit.

Ein Bild vom Aufbruch zu unserer etwas kühlen und nassen Bistrotreff-Kanutour auf der Niers

Passend dazu ist der Buck wohl einer der größten Zyniker, die mir bisher über den Weg gelaufen sind. Doch gerade das macht ihn zu einem sehr lustigen und unterhaltsamen Freund, mit dem man gerne seine Freizeit verbringt. Solange man ihm nicht mit irgendwelchen sportlichen Aktivitäten kommt, ist er für vieles zu begeistern, so z.B. für stundenlanges Siedlerspielen oder Videoabende.

 

Auf Heikes 18. Geburtstag: Tanja (?), Appel und Buck (damals noch mit Krücken von seinem Sturz in Irland)

Er ist durch seine Ungelenkigkeit zu einem überzeugten Antisportler geworden. Zuletzt will ich noch anmerken, dass der Buck ein wirklich hilfsbereiter Mensch ist, den man immer um einen Gefallen bitten kann. (Wenn sein Terminkalender oder ein Telefonat mit seiner Helga ihn nicht gerade davon abhalten).

Und weil mir die Charakterisierung durch seine Mitschüler für die Abi-Zeitung so passend erschien und auch so gut gefällt, bringe ich sie auch gleich noch mit an. (Dies ist die ungekürzte Version der Abi-Zeitungscharakterisierung): An Christian ist alles überdimensional: seine Nase, seine Körpergröße, sein Kaffeekonsum, seine Vergesslichkeit, sein Zynismus und die Zeitspanne, die er braucht, um den Führerschein zu machen. Er lässtert über alles und jeden, am liebsten über Sport und Hauptschüler. Es gibt kaum ein Informatiker-Klischee, das er nicht erfüllt. Er macht (fast) alles über's Internet, z.B. überweist er seine viel zu hohe Telefonrechnung, sucht Hausaufgaben oder lernt seine Freundin kennen...

Hier ein Bild aus alten (Schul-) Zeiten: Unser Infokurs mit dem computersüchtigen Buck

Wie man sieht, decken sich die meisten seiner sogenannten "Macken" mit seinen charakterlichen Auffälligkeiten. Es gibt eigentlich keine, die mich an ihm nervt, außer vielleicht sein ausgeprägter Hang zur Unpünktlichkeit. Aber wenn man ihn ein halbe Stunde vor allen anderen zum vereinbarten Treffpunkt beordert, kommt er mit Sicherheit entweder mit den anderen an oder kurz danach.

Und wenn es dann auch noch Kaffee gibt, ist er selig. Denn der Buck ist süchtig danach: So hatte er doch jeden Tag eine große Termoskanne Kaffee mit in der Schule und eines Tages wurde sie versehentlich umgestoßen. Christian saß minutenlang nur fassungslos und keines Worte fähig dar und starrte auf die Pfütze vor seinen Füßen. Seinen Gesichtsausdruck hätten wir nur zu gern photographisch festgehalten. Und der Boden klebte noch tagelang.

Passend zu seiner Homepage sollte man auch seine Abhängigkeit von seinem Computer nicht vergessen. Er ist ein Workaholic (egal, ob man tagsüber bei ihm anruft oder sehr spät am Abend, Christian arbeitet immer), meistens ist er mit dem Erstellen von Internet-Seiten beschäftigt. Seine eigene Homepage kommt dabei leider zu kurz und deshalb helfen wir ihm jetzt mal dabei.

 

Ausblick auf Aachen. In einem dieser (häßlichen) Studenten-Türme, wird der Buck zur Helga ziehen.

Da fragt man sich doch: Was mag aus diesem computerbegeisterten und dabei etwas schusseligen Kerl wohl einmal werden? Darüber kann ich, wie die anderen seiner Freunde, nur spekulieren. Dass er nach Aachen ziehen wird, um dort an der Seite seiner Freundin Helga Informatik zu studieren, ist uns allen ja bekannt. Er wird mit Sicherheit ein sehr fleißiger Student, der froh ist, dass seine Zivi-Zeit nun endlich zu Ende ist. Seine Tollpatschigkeit und besonders seine Vergesslichkeit werden ihm sicher noch das ein oder andere Mal zum Verhängnis werden, doch sein Zynismus und seine fröhliche Art werden ihm auch da wieder raushelfen. Da Informatiker doch, wenn ich recht informiert bin, recht gute Berufsaussichten haben, bekommt der Buck sicher später einen gutbezahlten Job, sitzt Tag und Nacht hinter seinem Computer und schreibt Internet-Seiten und Programme. Ich wünsche dem Buck für seine Zukunft alles gute und viel Spaß bei was immer er einmal machen wird.

Außerdem hoffe ich, dass ich ihn auch dann noch mal öfter sehen werde, wenn er ihn Aachen studiert und natürlich auch danach. Und dann hat die Helga noch darum gebeten, ein paar lustige Geschichten über den Buck geschickt zu bekommen.

Da ich den Buck schon ziemlich lange kenne, sind mir da auf Anhieb einige eingefallen, doch ganz besonders gut ist mir etwas aus der Grundschule in Erinnerung geblieben. Christian neigte zu dieser Zeit dazu, dauernd auf's Klo zu müssen, was an sich ja auch völlig normal ist. Doch er musste unglücklicherweise immer genau dann, wenn Unterricht war. Er kippelte dann hektisch auf seinem Stuhl herum und machte dabei so ein bedröppeltes Gesicht, dass er unsere Klassenlehrerin Frau Thüller irgendwann gar nicht mehr um Erlaubnis bitten musste, auf's Klo gehen zu dürfen.

Hier noch ein besonders
schönes Buck-Foto ;-)

Unsere Lehrerin musste ihn nur ansehen, wie er auf seinem Stuhl kippelte, dann schickte sie ihn schon los. Sehr wahrscheinlich ist diese Geschichte nur für die Leute wirklich lustig, die dabei gewesen sind und gesehen haben wie Christian auf seinem Stuhl herumhibbelte. Doch das ist eine Geschichte, die ich schon damals sehr spaßig fand. Viele der Geschichten, die ich sonst noch über ihn erzählen könnte, haben mit Unfällen zu tun, in die er verwickelt gewesen ist, aber bei den meisten handelt es sich einfach nur um Situationskomik.

(Heike Jansen)