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Alles
begann damit, daß ich 1998 in Christians Stufe kam. Am Anfang
dachte ich "Was ist das für'n Spinner?" Er dachte
"Mensch, ist die langweilig." Naja, so richtig gut war
unser Verhältnis am Anfang also nicht. Irgendwann änderte
sich das. Christian baute in meinen Rechner eine Festplatte ein,
ich bekam Internet und damit ICQ. Da er so ziemlich der einzige
war, den ich kannte und der Internet hatte, begannen wir irgendwann
mal zu chatten. Nach und nach chatteten wir immer öfter und
immer länger. Am Anfang redeten wir über irgendwelche
Banalitäten, später nicht mehr.
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Es
entstand eine Freundschaft, hervorgerufen durch Bits und Bytes.
Dann fuhr ich im Sommer 1999 nach England in Urlaub. Ich erhielt
liebe Abschiedsmails, aber ich dachte mir noch nichts dabei.
Als ich nach 3 Wochen wieder kam, rief ich spaßeshalber
beim Buck an. Wir telefonierten eine Stunde lang. Am nächsten
Abend chatteten wir wieder. Ja und seid dem waren wir ein
Pärchen. Doch nichts hält ewig. Mittlerweile ist
aus dem Pärchen wieder eine Freundschaft geworden. Und
ein Spinner ist Christian übrigens immer noch :)
Hier
ein Foto aus England: Helga vor der Towerbridge, London.
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Wenn
ich erzählen soll, was ich alles schon mit dem Buck erlebt
hab, dann könnte ich wahrscheinlich Seiten füllen. Daher
hier nur ein paar Sachen kurz umrissen.
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Unser
Infokurs mit Helga und Buck
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Da
wäre natürlich die Schulzeit die wir miteinander verbracht
haben. Wir hatten einige Kurse zusammen. Wir haben beide Sport gehasst
und immer darum gewettet, wer die schlechtere Note kriegt. Dadurch,
daß Chrisitan da war, war die Schulzeit richtig schön.
In den Pausen auf der Heizung sitzen, in Freistunden gemeinsam auf
dem roten Sofa rumspinnen ... war schon genial die Zeit. Für
unsere Stufe war es scheinbar ziemlich überraschend, daß
die beiden spinnerten Informatiker ein Pärchen wurden. Sie
fanden es so lustig, daß sie uns mit 70% der Stimmen zum Pärchen
der Stufe wählten. Naja, auch wenn die beiden Informatiker
kein Pärchen mehr sind, hat es sie trotzdem an die gleiche
Uni (RWTH Aachen) verschlagen.
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Das
Foto auf dem wir NICHT drauf sind, da wir die andern schon
verloren hatten.
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Ach
ja, da wäre da noch die Sache mit Verdun. Am Tag der Sonnenfinsternis
am 11. August fuhren wir mit der Stufe nach Verdun, Frankreich,
in den Kernschatten. Das Naturphänomen war echt genial. Nicht
so genial war die Tatsache, daß wir, also Christian, ich und
noch so einer, den Bus verpasst haben. Da saßen wir drei in
der Pampa und unsere Stufe war schon ein paar Kilometer weiter Richtung
Zuhause. Naja, irgendwann haben sie uns dann wieder abgeholt, allerdings
waren alle stinkig, daß wir so nun in den totalen Stau kamen.
Aber was solls, durch diese Trotteligkeit sind wir sogar in der
Zeitung erwähnt worden...
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Das
erinnert mich an die Zeit der Abizeitungserstellung. Wochenende
für Wochenende haben wir mit Conny und Maz geschrieben,
gescannt, gelayoutet und uns mit der Druckerei rumgeschlagen.
Herausgekommen ist ein ansehnliches Heftchen, für das
wir schon sehr viel Lob gekriegt haben.
Das
Titelbild unserer Abizeitung.
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Für
den Abiball haben wir sogar einen Tanz-Kurs gemacht. Bei unserer
Tanzlehrerin Sandra haben wir uns bei Walzer und Cha Cha Cha auf
den Füßen rumgetrampelt. Den Kurs haben wir zusammen
mit 2 befreundeten Pärchen gemacht. Ich weiß nicht, ob
wir viel gelernt haben, aber Spaß gemacht hats auf jeden Fall.
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Buck
an der Ostsee.
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Dazu
kamen zwei wunderschöne Urlaube an der See. 2000 waren wir
auf Fehmarn (Ostsee) und 2001 auf Norderney (Nordsee). Wir haben
beide Male eine kleine Wohnung gemietet. Es war richtig schön,
viel rumspasseln, entspannen. Viele Strandspaziergänge "Wie
weit ist es noch???", ein paar Versuche zu kochen "Iiiiih,
das ist ja schon wieder schwarz". Insgesamt haben wir uns jedesmal
gut erholt und die freie Zeit genossen.
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Buck
pennt zwischen den Dünen auf Norderney.
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Als
angehende Informatiker und hobbymäßige Webdesigner haben
wir auch das ein oder andere Projekt zusammen realisiert. Angefangen
hats mit der Internet AG in unserer Schule. Später haben wir
uns beide selbstständig gemacht und arbeiten so nebenbei immer
noch zusammen.
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Buck
mit Softie-Blick. Dieses Foto entstand in der Schule.
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Wenn
ich über Christians Charakter was schreiben soll, so kommt
folgendes dabei raus. Also ich finde immer, Christian ist viel zu
lieb. Der tut keiner Fliege was zu leide, vor allem nicht physisch.
Was er schonmal gerne macht, ist mit den Empfindungen anderer Leute
zu spielen, sie hobby-psychologisch ein wenig zu manipulieren. Bei
mir hat er es auch ne ganze Weile versucht, aber mittlerweile durchschaue
ich ihn meistens und das ärgert ihn ein ganz kleines bißchen.
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Christian
hat einen wunderbar ironisch-zynischen Humor. Er sorgt immer
dafür, daß ich nicht mit grummeligen Gesicht durch
die Gegend renne. Am liebsten lästert er über einen
gelben Menschen, den ich hier nicht weiter erwähnen möchte
und vor allem über Ostdeutsche. Was die dafür können
weiß ich auch nicht, aber lustig ist es schon. ;-)
Eine
Fotomontage aus
Bucks Kalender für Helga.
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Neben
seiner Kreativität, mag ich seinen Wissensdurst, den er im
naturwissenschaftlich-technischen Bereich hat. Ich bewundere immer,
wieviel Zeit man mit c't-Lesen verbringen kann und was man sich
für bekloppte Abkürzungen und deren Bedeutungen merken
kann.
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Christian
ist ziemlich chaotisch. Also im Gegensatz zu andern Leuten
find ich das richtig gut, denn ich bin ja selber nicht anders.
Ich finds einfach klasse, daß Christian der letzte ist,
der über mein unaufgeräumtes Zimmer meckert, weil
ihn das selber auch nicht stört.
Foto:
Ein Einblick in Buck's Chaos
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Welche
Macken nerven / belustigen dich an Christian besonders?
Also
belustigen tut mich vor allem seine Spinnenphobie. Ich weiß
man soll da eigentlich keine Witze drüber machen, aber es ist
schon amüsant wie so ein Zwei-Meter-Mensch aus dem Zimmer rennt,
wenn eine kleine Spinne die Wand hochläuft. Und vor allem wenn
er erst wieder reinkommt, wenn sein Papa die Spinne ins Jenseits
befördert hat.
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Buck
beim ungeschickten Versuch ein Eis zu essen.
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Was
mich ziemlich nervt, ist seine Unpünktlichkeit und seine Trotteligkeit.
Er kriegt seinen Alltag einfach nicht geregelt. Er hat mich schon
einige Male versetzt, weil er einen anderen Termin vergessen hatte,
zu dem er dann ganz dringend mußte. Naja und wenn er irgendwo
hingeht, dann kommt er meistens zu spät. Aber ich sag' da gar
nichts mehr zu ... es ist zwecklos ...
Was
glaubst du wird die Zukunft für Christian bringen?
Also
ich denke, daß der Christian erstmal 30 Semester studieren
wird. Zum einen, weil er wahrscheinlich dauernd irgendwelche Anmeldefristen
und Klausurtermine vergessen wird und zum andern, weil er in der
Wissenschaft aufgehen wird. Mit seinem Spieltrieb ist er bei den
abgehobenen Profs an der Uni gut aufgehoben, denke ich. Und wie's
danach aussieht? Keine Ahnung. Ich denke er wird in die Forschung
gehen und seinem Ziel, etwas an dieser Welt zu verändern, ein
kleines Stück näher kommen.
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Der kleine
Buck spielt im Sand.
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Was
wünschst du Christian für die Zukunft?
Ich
wünsche ihm, daß er seine etwas kindliche Naivität
behält. Daß er seine Fähigkeit, sich für etwas
zu begeistern, und seinen Forscherdrang nicht verliert.
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Buck
und Helga am Strand auf Fehmarn.
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Fällt
dir eine lustige Situation/Geschichte zum Buck ein?
Lustige
Geschichten über Christiain könnte ich viele erzählen.
Die letzte ist eher lustig wegen mir. Ich hab' Christian nämlich
im Urlaub auf Norderney geglaubt, daß es männliche
Muscheln gibt und daß die einen Höcker haben. Naja,
ich war wohl etwas naiv und biologisch ungebildet, Christian
hat sich übrigens köstlich amüsiert.
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(Helga
Velroyen)
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