Buck's Zukunft in Aachen

Aachen ist groß. Zumindest größer als Hüls. Und viel toller als Hüls. Aber das sagt nur die Helga. Der Buck findet Hüls viel toller. Eigentlich wollte der Buck auch mal nach Karlsruhe zum Studieren, aber das war dem zu weit weg, von Hüls und von der Helga, die damals mit dem Buck liiert war. Aber der Buck war ganz oft in Aachen und fidet Aachen jetzt auch ganz toll. Warum der das tut, das steht weiten unten.

 

Ein Blick auf das schöne Aachen.

Der Buck wird bald Student. Informatik und Mathe. An der RWTH Aachen. Im Oktober gehts los. Bis dahin braucht der Buck noch ne Bude. Wenn alles gut geht, wohnt der bald im Studentenwohnheim. Die Helga wohnt da übrigens auch. Er steht sogar schon auf der Warteliste und das schon ganz weit oben. Ganz weit oben sind da auch die Zimmer, das Wohnheim ist nämlich ein Turm und der ist ganz hoch. Hoffentlich stürzt der nicht ein oder wird von Flugzeug-Terroristen belästigt. Der Buck hat aber keine Angst oben zu wohnen, weil er ja der Held ist.

Aachen ist ne schöne Stadt. Hier gibt es ganz viel, was dem Buck gefallen wird. Zum Beipsiel die Uni. Die RWTH hat einen ganz tollen Ruf. Wenn man da mal fertig ist, hat man gute Berufschancen. Der Buck hat sich eins der schwersten Fächer ausgesucht. Aber der Buck ist ja ein Held. Meint er zumindest. Und weil er immer so zuversichtlich ist, wird er das auch schaffen. Das muß einfach so sein.

Foto: Die Studentenwohnheime
"Türme" in Aachen.

In Aachen gibt es auch lecker essen. Zwar nicht bei der Helga, denn die kann nicht kochen. Da wird immer alles schwarz. In der Mensa schmeckt es auch nicht immer, da wird immer alles lauwarm. Aber es gibt noch andere Orte, wo man leckeres Essen kriegt. Zum Beispiel in den vielen Restaurants und Bistros, wo die Helga den Buck schonmal hinschleppt, wenn der Buck zu Besuch ist. Oder auch der kleine italienische Laden an der Ecke. Da gibt es nämlich ganz leckeren Käse, da könnte der Buck kiloweise von essen. Tut der aber nicht. Denn sonst kriegt der eine Wampe und keine Freundin.

 

Buck auf der Wiese in Aachen.

Relaxen kann man auch gut in Aachen. Wenn die Sonne scheint, legen sich zum Beispiel die ganzen Studenten auf die Wiese neben dem Studentenwohnheim. Hier sonnen sie sich dann, grillen, spielen Volleyball oder machen Musik. Oder man geht in die Thermen. Das ist ein ganz tolles neues und teures Schwimmbad. Da gibt es ganz viele Strudel und Wasserfälle, da ist auch was für das Spielkind Buck.


Foto: Buck am historischen Elisenbrunnen.

In Aachen kann man auch viel unternehmen. Zum Beispiel ins Kino gehen und schwedische Filme im Orginalton sehen. Das ist lustig und erweitert den Horizont. Dann gibt es in Aachen jede Menge Kneipen, wo man sich lange und ausgiebig mit Freunden treffen kann. In einer Kneipe kann man sogar Gesellschaftsspiele ausleihen und Abende lang Siedler zocken. Dann gibt es in Aachen noch ein paar Theater, jede Menge Konzerte und historische Gebäude. Die historischen Gebäude interessieren den Buck zwar nicht so, denn der Buck ist ein Mensch für die Zukunft. Der gehört einfach ins 21. Jahrhundert. In allen Jahrhunderten hätte der nicht überlebt. Da wär der entweder vom Mammut platt getreten oder von der Pest niedergestreckt worden. Aber das ist ne andere Sache.

Das beste an Aachen für den Buck ist, daß es da ganz viele Leute gibt, die genauso sind wie der Buck. Die seinen Wissensdurst haben. Die stundenlang über Computer erzählen können. Die nächtelang programmieren können. Die abendelang philosphieren können. Das wird dem Buck gefallen.

Lieber Buck, willkommen in Aachen!

(Helga Velroyen)